Für unsere Bedburger Landwirte

zuhören - handeln

12.02.2020 | Landtag NRW

Zusammen mit Bedburger Landwirten war ich im Landtag. Bei einem fast einstündigen Austausch konnte mehr Transparanz und Akzeptanz geschaffen werden. Zuhören - Handeln! Aber lesen Sie hier noch mehr...

Mit Bedburger Landwirten zum Gespräch im Landtag

Nachdem die Bedburger Landwirte kürzlich vor dem Rewe Kaster über ihre Anliegen und Probleme berichtet hatten, war es mir und Albert Blum gelungen kurzfristig eine Gesprächsrunde im Landtag über unsere Abgeordnete Romina Plonsker zu organisieren. Neben Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andreas Becker nahmen von Seiten der Landwirtschaft Herr Willy Winkelhag (u.a. Kreislandwirt), Maximilian Coenen (Landwirt) und Albert Blum (Landwirt, Stadtratsvertreter Bedburg) sowie Frau Dr. Peill (Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz), Frau Winkelmann (Sprecherin des Ausschusses) und Romina Plonsker teil. In dem einstündigen Gespräch konnten viele Informationen und gegenseitige Anliegen ausgetauscht werden. Insbesondere geht es darum, sachgerechte Lösungen zu finden, um den Anliegen der Landwirte und dem Wasserschutz gerecht zu werden. Hierzu ist es wichtig, Transparenz der Maßnahmen zu schaffen. Die Themen „Messstellenverfahren“ und die Binnendifferenzierung wurden rege und konstruktiv diskutiert und bereits eingeleitete Änderungen aufgezeigt. Hierbei wurde begrüsst, dass die Landwirte in Vertretung durch einen Arbeitskreis Einsicht in die Messstellenergebnisse erhalten.
Das Hauptanliegen, die Anzahl und die Art der Messung hinsichtlich Grundwasserspiegel und Geländeoberkante der Messstellen für die Region Bedburg durch den Kreis/Land NRW überprüft wird.

Frau Dr. Peill und Frau Winkelmann, beide haben selbst landwirtschaftliche Betriebe, stehen auch weiterhin für Gespräche mit unseren Landwirte zur Verfügung. Mir und Albert Blum war es wichtig, nach den zahlreichen Gesprächen mit unseren Bedburger Landwirten, auch zu handeln und zu unterstützen. Die Kommunalpolitik entscheidet nicht über die besagten Maßnahmen, aber sie kann vermitteln, für Transparenz sorgen und sich an die Seite der Menschen in unserer Stadt stellen, die täglich für unsere Lebensmittel sorgen.

In diesem Zusammenhang ist es mir wichtig eines klarzustellen:
In den Medien wird ganz häufig von der „Bauern Milliarde“ gesprochen und es könnte der Eindruck entstehen, dass die Landwirte jetzt wahllos Geld zugeschustert bekommen und dadurch einen Verdienstausfall kompensieren können. Das ist falsch. Das Geld dient dazu, einen, ich sage mal, landwirtschaftlichen Strukturwandel zu unterstützen. Also landwirtschaftliche Betriebe können Projekte und Anschaffungen von neuen, modernen und ökologischeren (Dünge-)Gerätschaften anmelden und Förderungen beantragen. Wir können die Landwirte nicht mit ihren Problemen alleine lassen, sonst stehen wir Konsumenten bald ohne regionale Landwirte dar.