Ihre Themen, meine Themen

02.03.2020

Ärztliche Versorgung in Bedburg, Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit,Verkehr, Arbeitsplätze, Neue Baugebiete...alles aktuelle Bedburger Themen.

Wie wichtig eine gut funktionierende ärztliche Versorgung ist, erleben wir gerade. Unsere Bedburger Arztpraxen platzen aus allen Nähten. Aber wir wissen auch: Unsere Ärzte werden nicht jünger und Nachfolger*innen steht nicht Schlange vor der Praxistür. Das Thema ist keinesfalls neu, wurde bereits mehrfach angesprochen und ich habe ebenfalls in meiner Nominierungsrede im Januar (sie ist auszugsweise öffentlich auf meiner Homepage) auf die Dringlichkeit hingewiesen. Ich werde bei dem komplexen Thema, ebenso wie die CDU Bedburg, weiterhin am Ball bleiben und darüber informieren.

Das Thema „Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit“ in unserer Stadt liegt mir sehr am Herzen. Die Verwaltung hat im letzten Sommer ein, ich nenne es mal umgangssprachlich, „Sicherheitskonzept Ordnungsamt“ vorgestellt. Mir ist es wichtig, dass die Bürger*innen sich in Bedburg sicher und wohl fühlen, egal wann und egal wo sie im Stadtgebiet unterwegs sind. Natürlich können die Kolleg*innen des Ordnungsamtes nicht jederzeit und überall unterwegs sein, aber ich weiß als erfahrener Polizeibeamter, was das Ordnungsamt leisten kann und darf. Hier gilt es aber nicht nur zu fordern, sondern auch zu fördern.  Ich stehe für Sicherheit und Ordnung, für ein gut ausgestattetes Ordnungspersonal und die Umsetzung aller Aufgaben in deren Zuständigkeitsbereich.

Am Thema „Verkehr“ kommen wir in Bedburg nicht vorbei. Wir werden in den nächsten Jahren erheblich wachsen und das Mehr an Bürger*innen wird am Straßenverkehr in unserer Stadt teilnehmen. Leider sehe ich hier nur wenig Fortschritt, was zukunftsorientierte Konzepte angeht. Ich teile auch nicht die Auffassung der Verwaltung und die Mehrheitsentscheidung des Stadtentwicklungsausschusses (gegen die Stimmen der CDU) zur Aufhebung der „Südumgehung Bedburg“. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll und erforderlich gewesen, die Kreisstraße 37n (hinter dem Real-Markt, Anbindung von bis zu 3.500 neuen Mitbürgern) an die Adolf-Silverberg-Straße anzuschließen, um eine direkte Verbindung zum Schulzentrum und den gewerbetreibenden Unternehmen zu bekommen und den Bahnübergang Lindenstraße deutlich zu entlasten. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, hätte der Kreis die Kosten getragen und nicht, wie behauptet, die Stadt. Durch diese Entscheidung werden voraussichtlich hohe Kosten auf die Stadt zukommen, die jetzt Zuschüsse und Planungskosten mit Sicherheit an den Kreis zurückerstatten muss. Auf das zu erwartende Verkehrschaos in den nächsten Jahren bin ich gespannt. Das war vermeidbar!

Über eine weitere (!) interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn hatte ich bereits vor Tagen berichtet. Ich lehne einen Gewerbe- und Industriepark Kaster-West ab und setze mich für die Projektidee im Bereich Jackerath / Kaiskorb ein. Hierzu gab es bereits erste Gespräche und es wird weitere geben. Vieles spricht für dieses Projekt, auch wenn es die ein oder andere „Verwaltungshürde“ zu überspringen gilt – mehrere Städte, verschiedene Kreise, zwei Regierungsbezirke. Hier gilt es keine Zeit zu verlieren und innovative Ideen und Projekte nach vorne zu bringen. 

Ein weiteres Thema ist die Ausweisung von Baugebieten in unseren Außenbezirken. Hierzu gab es im Februar einen einstimmigen Beschluss im Stadtentwicklungsausschuss, den ich ebenso befürworte. Auch dieses Thema war  bereits Teil meiner Nominierungsrede im Januar. Ich halte es für falsch, den Fokus derart stark auf einen neuen Stadtteil zu legen. Unser ländliches Bedburger Leben ist eben auch geprägt von den Stadtteilen wie Rath, Pütz, Klein-/Kirchtroisdorf und Kirch-/Grottenherten. Deren Wachstum und Fortbestand der Infrastruktur und des Vereinslebens hängen maßgeblich von Zuwachs in den Ortsteilen ab.

Sie sehen: Es geht mir immer um Bedburg. Etwas anderes werden auch politische Mitstreiter von mir nicht behaupten können. Gute Ideen – egal aus welcher Richtung - unterstütze ich.